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Herzlich willkommen... |
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Kreisstadt Birkenfeld |
| Einwohner: 7000 |
| Ausdehnung: O-W 2,2 km /
N-S 2,8 km |
| Höhe über NN: 400-450 m |
| Städtepartnerschaft:
Audun le Tiche (Frankreich) |
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Aktuelle Veranstaltungen in Birkenfeld |
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Weitere Informationen auch unter: www.igbirkenfeld.de |
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Freitag, 03.09.2010, 17.30 Uhr, Abendsportfest mit Dreikampf
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Stadion "Am Berg" - Veranstalter: LAZ Birkenfeld, Weitere Informationen: http://www.laz-birkenfeld.de/ |
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Sonntag, 05.09.2010, 17.00 Uhr, "Weltklassik am Klavier - Viva Piano Italia!" - GABRIELE LEPORATTI
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Festsaal im Schloss |
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... weitere Veranstaltungshinweise finden Sie hier
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Wie kam es zur Stadtrechtsverleihung für Birkenfeld? |
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Birkenfeld war bei der Erhebung zur Stadt im Jahre 1332 vermutlich noch eine kleine Siedlung und wirtschaftlich relativ unbedeutend. Allerdings war Birkenfeld schon sehr früh ein Pfarrort, zu dem mehrere Dörfer gehörten. Für die Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Ludwig der Bayer war zweifellos die durch die Burg bedingte Herrschaft ausschlaggebend. Auf Burg Birkenfeld regierte damals Graf Johann III. von Sponheim-Starkenburg.
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Seine Gemahlin war die Pfalzgräfin Mechthild aus Pfalz-Wittelsbachischem Hause – später Kurpfalz mit Heidelberg -, deren Onkel der deutsche Kaiser Ludwig der Bayer war. Seine verwandtschaftlichen Beziehungen zu seiner Nichte, der Gräfin Mechthild, haben ihn wohl in erster Linie dazu bewogen, für Birkenfeld die Stadtrechte zu verleihen. Es sollte aber auch nicht übersehen werden, dass ihm die Grafen von Sponheim zu Diensten waren, als er mit Friedrich dem Schönen von Österreich um die Kaiserwürde gekämpft hatte. Der Sponheimische Graf Johann der III. heiratete die Pfalzgräfin Mechthild 1331.
Im gleichen Jahr übergab ihm auch seine Mutter die Regierungsgewalt auf Burg Birkenfeld. Diese war die Gräfin Loretta von Hintersponheim, geborene von Salm, eine der bedeutendsten Erscheinungen ihrer Zeit. Als sie in den ersten Jahren ihres Witwenstandes für ihren ältesten und noch unmündigen Sohn, Graf Johann III. die Regentschaft führen musste, sah sie sich starken trierischen Expansionsbestrebungen ausgesetzt. Hinter diesen Bestrebungen stand kein Geringerer als der Kurfürst und Erzbischof Balduin von Trier (1285 bis 1354), dem zwar die Herrschaft Birkenfeld gehörte – allein die sponheimer Grafen waren die eigentlichen Machtinhaber. Balduin errichtete nach bewährter Methode auf dem Gebiet seiner Gegnerin bei Birkenfeld eine Burg.
Loretta gab nicht nach, sondern unternahm einen überraschenden Schritt: Als Balduin Anfang Juni 1328 die Mosel hinunterfuhr, kaperten ihre Helfer zwischen Trarbach und Enkirch, wo beide Moselufer sponheimisch waren, sein Schiff und setzten den streitbaren Kurfürsten auf der praktisch uneinnehmbaren Starkenburg gefangen. Den prominenten Gefangenen ließ sie erst nach mehreren Wochen wieder frei, nachdem dieser durch Vertrag alle Ansprüche auf Birkenfeld aufgab. Außerdem zahlte er ein Lösegeld von 11.000 Pfund Hellern, das Loretta dazu benutzte, sich mit der Frauenburg an der Nahe einen Witwensitz zu schaffen. Mit der Inbesitznahme der Frauenburg zog sich Gräfin Loretta von Burg Birkenfeld zurück. Im zweiten Jahre der Regentschaft ihres Sohnes auf Burg Birkenfeld erhielt ihre Schwiegertochter, Gräfin Mechthild, bereits die Stadtrechte für Birkenfeld.
Diese kaiserliche Urkunde räumte der Sponheimer Gräfin einige Rechte ein, von denen sie nach Belieben Gebrauch machen konnte. Durch die kaiserliche Stadtrechtsverleihung erfuhr Birkenfeld eine allgemeine und insbesondere psychologische Aufwertung.
Nachstehend der ins heutige Deutsch übersetzte Text der Verleihungsurkunde durch Kaiser Ludwig der Bayer. |
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Der Name Birkenfeld
ist fränkischen Ursprungs und wird erstmals in
einer Urkunde aus dem Jahr 981 erwähnt.
Kirche und Ort bestehen aber schon wesentlich
früher. Im Jahre 1332 verleiht Kaiser
Ludwig der Bayer dem Ort, damals zur Hinteren
Grafschaft Sponheim gehörend, Stadtrechte.
Schon im
Mittelalter ist Birkenfeld
unumstrittener
Mittelpunkt eines größeren Gebietes, Marktstadt
und Verwaltungssitz. Im Jahre 1584 wird es
Residenz einer Seitenlinie der Wittelsbacher bis
1717. Von dieser Linie stammt das bayrische
Königshaus. 1776 wird Birkenfeld Oberamt der
Markgrafschaft Baden, 1800 Sitz eines
französischen Arrondissements und 1817
Regierungssitz des Fürstentums Birkenfeld,
einer Exklave des Großherzogtums Oldenburg. Die
Zugehörigkeit zu Oldenburg (ab 1918 als
Landesteil) dauert bis 1937. |
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Teilansicht der Stadt Birkenfeld |
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Foto: Gerhard Ding |
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Ab 1937
wird die Stadt Teil des preußischen Landkreises
Birkenfeld, der aus dem oldenburgischen
Landesteil und dem Restkreis St.
Wendel-Baumholder entsteht. Nach dem Kriege
gehört Birkenfeld zur französischen
Besatzungszone und ist seit 1946
Kreisstadt im neuen Bundesland Rheinland-Pfalz. |
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Die Landwirtschaft, insbesondere die Viehzucht
und die großen Viehmärkte bilden in den
vergangenen Jahrhunderten das wirtschaftliche
Rückgrat der Stadt, wozu noch die Behörden
(Regierung) und im 19. Jahrhundert eine Garnison
und ein Gymnasium hinzukommen. |
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Altes Stadthaus in Birkenfeld |
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Hauptstraße / Auf dem Römer |
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Die Kreisstadt Birkenfeld ist voll ausgestattetes
Mittelzentrum und der mit Abstand größte Ort der Verbandsgemeinde
Birkenfeld. Seit 1988 ist die Stadt im Städtebauförderungsprogramm
(Stadtsanierung) aufgenommen. Zahlreiche Wohngebiete sind in den letzten
Jahrzehnten erschlossen worden. Zur Zeit ist ein großes Neubaugebiet
erschlossen, in dem ab sofort gebaut werden kann. |
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Blick auf die Elisabeth-Stiftung des DRK in
Birkenfeld, Trierer Straße. Das Krankenhaus verfügt über 123
Planbetten. Im Berufsförderungswerk werden über 600
Ausbildungsplätze vorgehalten. In der Sozialfachschule befinden
sich 165 Ausbildungsplätze. In einem Förderlehrgang für nicht
berufsreife männliche Jugendliche werden 72 Plätze in Internat und
Werkstätten bereitgestellt. |
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Foto: Gerhard Ding |
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An Schulen sind vorhanden: |
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- Grundschule (Ganztagseinrichtung) |
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- Regionale Schule (Ganztagseinrichtung) |
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- Gymnasium |
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- Förderschule Schwerpunkt Lernen |
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Brunnen in der Hauptstraße |
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Birkenfeld konnte seinen Liebreiz als "kleine Residenz", als Stadt mit Herz, eingebettet
in ein bewaldetes Bergland mit vielen Sehenswürdigkeiten und noch
intakter Natur erhalten. Dieser Vorteil der Stadt ist von großer Bedeutung
vor allem für den Fremdenverkehr. |
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